EPN ELECTROPRINT GmbH Standort Neustadt (Orla)

Geschichte unseres Unternehmens

Die Wurzeln der EPN sind in einem VEB-Betrieb der DDR zu suchen, wo im Jahre 1988 12 Mitarbeiter damit begannen, für die Eigenversorgung des Kombinats „Technische Gebäudeausrüstung (TGA) Leiterplatten herzustellen.

Nach der sogenannten „Wende“, am 1. Juli 1990, zeitgleich mit der Einführung der Währungsunion, wurde die EPN Electroprint GmbH zunächst mit der Treuhand als Gesellschafter und Herrn Christian Hirsch als Geschäftsführer ausgegründet.

Die maschinellen Anlagen stammten überwiegend aus der DDR  sowie aus Russland, der damaligen CSSR und Polen und zu einem  geringen Teil aus der damaligen Bundesrepublik.

Es folgten einige bittere Jahre, denn in dem regional zusammengebrochenen Markt mit einer bescheidenen technischen und finanziellen Ausstattung waren die Überlebensaussichten der jungen Firma auf ein Minimum reduziert.

Hilfe kam aus Reutlingen in Baden-Württemberg, wo die junge  EPN mit einem dort schon viele Jahre ansässigen Leiterplattenhersteller einen äußerst fairen und geduldigen Partner fand. Zunächst wurde nur eine lockere Kooperation  vereinbart. Dieses Partnerunternehmen erlöste die EPN dann aus dem Wirkungskreis  der Treuhand und übernahm am 30. Juni 1992 trotz großen Risikos die Gesellschaft.

Die Gesellschafterfamilie aus Reutlingen bewies außerordentlichen Mut und Risikobereitschaft, zumal die Elektronikbranche der ehemaligen DDR am Boden lag, die wenigen Alt-Kunden einfach nicht mehr vorhanden waren, das junge Unternehmen aber noch mit nicht unerheblichen Altschulden belastet war. Die vorhandene technische Ausrüstung erwies sich als zum großen Teil ungeeignet und wertlos. Gleichzeitig wurden noch nicht privatisierte Konkurrenzunternehmen durch die Treuhandanstalt großzügig subventioniert. Der Neustart war also eine echte Herausforderung für alle Beteiligten aus Ost und West.

Die Mitarbeiter der EPN erwiesen sich als zähe und motivierte Kämpfer.

Von der anderen Seite, dem Hersteller aus Reutlingen, wurde Know-how vermittelt in Sachen Vertrieb und Technologie. Bis 1996 waren die wesentlichen Produktionsanlagen auf den aktuellen Stand gebracht worden und  vieles Alte in den Schrott gewandert.

Neue Kunden wurden im Osten und dann auch im Westen hinzugewonnen und von der Qualität der Produkte überzeugt. Nach üblen Verlustjahren schrieb die EPN ab 1993 schwarze Zahlen.

Die Verhältnisse am alten Standort Molbitzer Weg 1 hier in Neustadt an der Orla erwiesen sich für die Ansprüche an eine wachsende,  moderne, gut verkettete Produktion als ungeeignet. Die Kapazitätsgrenze war erreicht. Die Optimierung der Baulichkeit auch im Hinblick auf Sicherheits- u. Umweltstandards wäre außerordentlich aufwendig und damit teuer geworden. Damit reifte der Gedanke bei der Geschäftsführung und den Gesellschaftern,  einen Neubau in Erwägung zu ziehen, zumal sich durch ein neues Gewerbegebiet  verkehrsgünstig gelegene Grundstücke anboten.

Die Gesellschafter aus Reutlingen bewiesen auch in dieser Situation wirklich unternehmerischen Mut und Vertrauen in die Mannschaft hier in Neustadt, denn die Realisierung der Finanzierung verlangte von den Gesellschaftern hohe persönliche Sicherheiten zu leisten, also ganz persönlich ins Risiko zu gehen.

Das Grundstück mit 10.000 qm wurde gekauft, am 1. Dezember 2000 der Grundstein gelegt, im April 2001 Richtfest gefeiert, im April 2002 der moderne Neubau auf der „grünen Wiese“ bezogen. Die Fertigungsfläche war von 2.000 m² auf 4.500 m² angewachsen Die Fertigungsabläufe, der Materialdurchfluss, die gesamte Logistik entsprechen nun höchstem technischem Standard und waren die Voraussetzung für das nachfolgende Wachstum des Unternehmens.

Als Kaufmännischer Leiter für die Gesellschaften der Unternehmerfamilie aus Reutlingen löste ab dem 1.5.2001 Herr Horst Schultz die „Seniorchefin“ ab.

2003 ergab sich dann eine Veränderung in der Gesellschafterzusammensetzung.

Die EPN gehörte bis zu diesem Zeitpunkt zu 100% der Beteiligungsgesellschaft der schwäbischen Unternehmerfamilie.  Kommanditisten dieser Gesellschaft waren die damals schon über 70-jährige Mutter und ihre  Kinder. Die Unternehmerfamilie bot nun Herrn Hirsch, dem technischen GF und Mann der 1. Stunde sowie Herrn Schultz, dem kaufmännischen Leiter, Anteile zum Kauf an, einerseits um auf diesem Weg nach so vielen Jahren des Engagements ein paar Früchte für das getragene Risiko zu ernten, und um andererseits das Management als geschäftsführende Gesellschafter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Beide sind seit dem 1. Okt 2003 als Gesellschafter nun mit im Boot und tragen neben der Verantwortung nun auch das Risiko mit.

In den letzten 10 Jahren (von 2004 bis 2013) wurden über € 6 Mio. in die Fertigungsanlagen des Unternehmens investiert mit dem Ziel, die Prozess- und Produktionsverfahren kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu optimieren und den Anteil neuer Produkte am Gesamtumsatz  zu steigern.

   

Von der Europäischen Union (EFRE) und vom Freistaat Thüringen (TMWAT) kofinanziert Projekte: GREEN invest, Einzelbetriebliche Außenwirtschaftsförderung.

   

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